So bitter die nacht so süss der tag. Stakato artig wiederholt. Umnachtet. Dieser düstere korridor den wir wandeln, der für sekunden von gleißendem licht erfüllt wird, nur, nur damit wir auch wirklich merken wie scheiß dunkel dieser weg ist. So bitter die nacht so süß der tag. Weil i di mag.
Manchmal erschreckt dich deine eigene courage, manchmal erschreckt dich dein dunkler blick. Dieses auge, ein auge auf das die kamera zufährt zur großaufahme. Tausendneunhundertfündundvierzig mal tausendundvierzig pixel. Ein auge in dem sich ein wassertropfen spiegelt, ein wassertropfen der da dumpf in der luft hängt und dann fährt diese kamera in rasend schnell um diesen tropfen herum, bleibt stehen, untermal von einem tiefen hammerschlag von einem bass der da aus thx zertifizierten boxen donnert und in diesem wassertropfen spiegelt sich das bild das deinen blick so verdunkelt. Ein kind zu deinen füssen, zertreten, zerschmettert, alles ohne blut weil der film die fsk freigabe braucht um sein break even schon am ersten wochenende zu erreichen, weil diese welt keinen platz mehr hat für mehr, weil unser kollektives gedächtniss immer nur bis zum letzten wochende reicht und das kind ist zertreten von deiner scheiß ignoranz, deiner scheiß schnellebigkeit, deiner vergorenen liebe, diesem maischebrei aus erziehungstips von fünfmilliarden büchern, tv shows, zeitschriften, bekannten. Nur nicht von dir. Du bist die vollkommene leere und die kamera fährt zurüch auf dein auge und da ist nur ein tiefes, ruhiges blau.
Mehr nicht.
Dienstag, 29. September 2009
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen